Unrechtmäßige Abbuchung vom Girokonto – Was ist zu tun?

Sicherheit / 28.11.2013

Betrüger werden immer dreister. Häufig gelangen sie durch Phishing-Aktionen oder durch einen Datenankauf an die Bankdaten ihrer Opfer. Diesen buchen sie in der Folge unrechtmäßig Geld vom Girokonto ab.

Eigentlich ist es einfach, sich gegen solche Machenschaften zu wehren. Es bedarf lediglich einer erhöhten Sorgfalt im Umgang mit den persönlichen Daten sowie einer besonderen Aufmerksamkeit bei der Überprüfung der Bankauszüge.

Wer unrechtmäßige Abbuchungen von seinem Girokonto aufdecken will, muss sie zunächst einmal feststellen. Das bedeutet, Kontoauszüge regelmäßig abzurufen und diese sorgfältig auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Ein Online-Konto bietet hier einen entscheidenden Vortei, da aktuelle Kontobewegungen jderzeit abgerufen werden können. Selbst Kleinstbeträge sollten mit den tatsächlichen Ausgaben abgeglichen werden. Denn Betrügern geht es nicht unbedingt um hohe Beträge. Sie verdienen an der Masse.

Wird eine unrechtmäßige Abbuchung festgestellt, sollte sich der Geschädigte an seine Bank wenden und den Betrag zurückholen lassen. Die Frist hierfür ist in den Sonderbedingungen für den Lastschriftverkehr geregelt. Sie beträgt nach den Vorschriften des SEPA-Basis-Lastschriftverfahrens 13 Monate und beginnt zu dem Zeitpunkt, an dem der Kunde über die Abbuchung in Kenntnis gesetzt wird. Die Rückbuchung einer solchen Abbuchung ist unbürokratisch. Meist genügt ein Anruf im Servicebereich der Bank.

Einige Betrüger geben sich nicht mit einem einmaligen Betrugsversuch zufrieden und buchen immer wieder Beträge vom Girokonto ihrer Opfer ab. Spätestens dann sollte bei der Polizei eine Anzeige gegen den unbekannten Täter erfolgen. Wem der Aufwand zu hoch ist, wechselt das Bankkonto.

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