Sicher Bezahlen im Internet

Geldstapel mit Kette und Schloss

Sicher Bezahlen im Internet steht für alle Verbraucher, welche das Online-Shoppen bevorzugen an erster Stelle. Immer wieder liest man, dass unbefugte Dritte Kreditkartendaten auslesen und diese missbrauchen.

Wer beim Bezahlen auf Nummer sicher gehen wollte, hat nach wie vor die klassische Banküberweisung gewählt. Der Nachteil ist jedoch, dass der Händler die Ware erst versandfertig macht, wenn der den Zahlungseingang feststellen kann. Dies führt zu Verzögerungen. Eine andere Alternative ist das Bezahlen mit Kreditkarte. Auch wenn durch die Kreditkartengesellschaften permanent Verbesserungen in der Sicherheit vorgenommen werden, sind viele Verbraucher nach wie vor skeptisch.

Prepaid-Kreditkarte als ultimative Lösung

Der sicherste und schnellste Weg, eine Rechnung im Internet zu begleichen, ist mittels Prepaid-Kreditkarte. Der Käufer wird hinsichtlich der Abwicklung als Kreditkartenkunde wahrgenommen, unabhängig von der Art der Karte. Auf der anderen Seite ist ein Missbrauch ausgeschlossen. Selbst wenn die Kartendaten ausgelesen werden sollten, ist eine Verfügung nur möglich, wenn ein Guthaben auf der Karte vorhanden ist. Wer weiß, dass er eine Online-Rechnung in Höhe von 395 Euro zu begleichen hat, und die Karte vor Bezahlung mit 395 Euro auflädt, läuft in keiner Weise Gefahr, dass Geld von seinem Konto abgebucht wird – wo nichts ist, kann man nichts holen. Zur Prepaid-Kreditkarte gibt es aktuell keine sicherere und schnellere Lösung.

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Paypal als Alternative

Paypal bietet sich hier als eine Alternative. Der Bezahl-Service wickelt die Aufträge Zug um Zug ab, das heißt, der Käufer überweist entweder per Bank oder per Kreditkarte den Rechnungsbetrag auf das Paypalkonto des Verkäufers. Dieser wird über den Geldeingang informiert und macht dann die Lieferung versandfertig.

Direktüberweisung zweifelhaft

Die Direktüberweisung wird zwar als sicher propagiert, der Käufer füllt über das Portal einen Überweisungsträger aus. Andererseits legitimiert er das Direktüberweisungsportal, auf sein Konto zuzugreifen und sämtliche Zahlungsströme der letzten vier Wochen zu analysieren, einschließlich Kreditverpflichtungen und nicht eingelöster Lastschriften. Dies ist datenschutzrechtlich bedenklich.

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