SEPA: 2014 startet das einheitliche Zahlungssystem für Europa

Informationen / 05.12.2013

Ab dem 1. Februar 2014 wird der bargeldlose Zahlungsverkehr in Deutschland auf das SEPA-Verfahren umgestellt. SEPA steht für Single Euro Payments Area (einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum) und ist der europaweite Standard bei Überweisungen, Lastschriften und anderen bargeldlosen Zahlungen. Neben den 28 EU-Staaten gehören zum SEPA-Raum auch Island, Norwegen, Liechtenstein, Monaco und die Schweiz.

Europaweite Zahlungen werden einfacher und sicherer

Beim SEPA-Verfahren wird die Kontonummer und Bankleitzahl durch die internationale Kontonummer IBAN (International Bank Account Number) ersetzt. Dadurch werden bargeldlose Zahlungen in Euro schneller, bequemer und sicherer. Das europaweite Zahlen wird damit ebenso einfach wie das bisherige Zahlen in Deutschland. So ist es zukünftig etwa auch möglich, Lastschriften und Daueraufträge zwischen den 33 SEPA-Mitgliedsstaaten durchzuführen. Bisher bestand diese Möglichkeit nur innerhalb des nationalen Zahlungsverkehrs.

Übergangsregelung bis 2016

Privatpersonen können bis 1. Februar 2016 für inländische Überweisungen auch weiterhin die alte Kontonummer und Bankleitzahl verwenden. Die meisten deutschen Banken wandeln diese automatisch in die IBAN des Zahlungsempfängers um. Erst nach diesem Zeitpunkt ist es zwingend notwendig, die jeweilige IBAN anzugeben.

Bei internationalen Zahlungen muss darüber hinaus bis zum 1. Februar 2016 zusätzlich der BIC (Bank Identifier Code) angeben werden. Im Falle von Überweisungen nach Monaco und in die Schweiz gilt dies nach derzeitigem Stand auch noch nach dem genannten Zeitpunkt.

Die jeweils eigenen IBAN- und BIC-Daten findet man übrigens bereits seit 2003 auf dem Kontoauszug.

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