Girokontoeröffnung – der Dispokredit ist inclusive!

Ratgeber / 26.02.2014

Die Präferenzen bei der Wahl eines Girokontos sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. So gibt es Bankkunden denen der persönliche Kontakt am Bankschalter wichtiger ist, als die Ersparnis der Kontoführungsgebühren.
Andere Kunden wiederum legen Wert auf ein funktionales Online – Bankingsystem, dass die persönliche Mobilität unterstützt. Eine weitere Kundengruppe setzt das Hauptaugenmerk auf eine kostenlose Kontoführung einschließlich kostenloser Kreditkarte.

Die Kreditlinie bzw. der Dispositionskredit wird meist mit der Kontoeröffnung, spätestens nach dem ersten Gehaltseingang automatisch eingerichtet. Doch wer weiß schon den genauen Zinssatz der für die Nutzung des Dispokredites erhoben wird?

In Zeiten der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank, in der die Geldbeschaffungskosten der Banken so niedrig sind wie noch nie, reichen viele Banken diese besseren Konditionen nicht an den Endverbraucher weiter. Wer also die Absicht hat, die Liquiditätsreserve auf dem Girokonto regelmäßig zu nutzen, der sollte auch an dieser Stelle die Konditionen vergleichen.

Bei einer Befragung von ca. 1.600 Banken in Deutschland durch die Stiftung Warentest (Stand 07/2013) wurde festgestellt, dass die durchschnittlichen Dispozinsen bei 13% und mehr liegen. Bei den günstigsten Anbietern wird ein Zinssatz von ca. 8% für den Dispokredit erhoben. Grundsätzlich festzustellen bleibt, dass Banken die kein ausgeprägtes Filialnetz betreiben und hauptsächlich auf dem Weg des Onlinebanking für den Kunden erreichbar sind, die besseren Konditionen bei der Überziehung des Girokontos vorweisen können.

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